Virtuelles Heimatmuseum

Wenn Hochspeyer schon kein Heimatmuseum hat so möchte ich euch zumindest ein Virtuelles Museum anbieten. Soll heißen das hier Stücke gezeigt werden die in unmittelbarem Zusammenhang mit Hochspeyer stehen. Das können Möbel, Gegenstände aus dem täglichen Gebrauch aber auch Schriftstücke, Zeitungsabschnitte oder sonstiges aus Hochspeyer sein. Solltet ihr sowas zu Hause haben, dann schreibt mir doch. Ich komme dann vorbei mache ein paar Fotos und stelle die Exponate dann hier aus.


Ein Knopf den ich Geschenkt bekommen habe. Lag in einer Schublade im Keller und gehörte einem Französischem Soldaten während der Befreiungskriege von 1791-1796 die auch in Hochspeyer gekämpft und stationiert waren. Der Schriftzug bedeutet "Freiwilliger aus Lallier" und das Motto des Battalion "Frei Leben oder Sterben".

Könnte ein Beute "Wammes" gewesen sein.


Dazu passend eine Kanonenkugel die mir ein Bauer aus Hochspeyer überlassen hat und auf seinem Acker der heute überbaut ist gefunden hatte. Ist eine Französische 6Pfünder Kugel


Am 15.Juni 1930 richtete die Stadt Münster die bis dahin größte Luftsportveranstaltung der Welt aus. Mit dabei Bernhard Brickwedde . 100 000 Menschen waren bei diesem Großereignisse vor Ort. Zu den mehr als 30 Ballons konnte man auch das Luftschiff Graf Zeppelin bewundern. Brickwedde bekam diesen Preis als einer der weitesten Flüge. Seine Nachfahren wohnen heute noch in Hochspeyer.


Ein Brief eines Soldaten aus Hochspeyer im 2.Weltkrieg der aus Afrika und Italien nach Hause nach Hochspeyer schreibt. 


Ein Orden des Kriegervereins Hochspeyer von 1870/71. Dem Krieg gegen Napoleon des Dritten an dem mehr als 60 Hochspeyerer beteiligt waren.


Ein Tontöpfchen das bei Renovierungsarbeiten in Hochspeyer unter dem Steinboden gefunden wurde. Könnte ein Salbentöpfchen sein um ca. 1800.


 Ein Evangelium von 1711 das ich aus einer heimischen Bibliothek erstehen durfte und die sich seit mehr als 300 Jahre im Besitz der Familie Schlicher  befand.


Zeitung vom 15.May 1793 in dem unter anderem die Kampfhandlungen im Deutsch Französischen Koalitionskriegen rund um Hochspeyer behandelt werden.


Munition Hülsen von Flugzeug-Maschinengewehr aus dem 2.Weltkrieg zeugen von den vielen Luftkämpfen über Hochspeyer. Diese Überbleibsel dieser Zeit finden sich immer noch auf  Äckern, Felder,  Wiesen und Wälder. 


Brief der nach Hochspeyer versendet wurde über eine Bestellung von Holz aus dem Jahr 1788.


Unteroffizier Johannes Kafitz aus Hochspeyer erhält am 27. Januar 1918 das  Eiserne Kreuz 2.Klasse

Mitte das Ehrenkreuz für Frontkämpfer 1914-1918

und für 9 Jahre Dienst Zugehörigkeit

Bayerische Dienstauszeichnung 3.Klasse 1913